„Abels Zorn“ Geburt eines Killers

V. Simon Harrak, übersetzt aus dem Englischen v. Matthias J. Diaz

Schwacher Auftakt, der dennoch unterhält

zunächst einmal vielen lieben Dank an Lovelybooks.de und Simon Harrak für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Ich habe mich gefreut über das Buch, da mich die Kurzbeschreibung interessierte. 

Das Cover finde ich gelungen und es passt total zur Geschichte. Es geht um Frederich Abel. Er wurde im Alter von sieben Jahren von einem Elitesoldaten adoptiert und auch in dessen Sinne erzogen und gedrillt. Abel merkt aber selbst, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Der Grund dafür schlummert tief im Abgrund seiner Selbst.

Das Buch ist, ob des guten Schreibstils wirklich flüssig zu lesen und es liest sich zunächst auch spannend.Die Geschichte nimmt einen schon mit und konnte mich Anfangs auch begeistern. Leider sind mir die Protagonisten etwas zu schwach dargestellt und Ida hat aus meiner Sicht, zumindest hier im ersten Teil, so gar keinen Bezug zur Geschichte. Ich für meine Teil hätte nicht einmal vermisst, wenn sie nicht in der Geschichte vorkommen würde. Ich fragte mich aber stets, warum bekomme ich Informationen über sie, die mir teilweise viel zu langweilig erschienen, wenn am Ende mit diesen Informationen zur eigentlichen Geschichte nichts beigetragen wird. 

Stellenweise sind mir Passagen zu oberflächlich beschrieben, und auf der anderen Seite werden dann Szenen sehr brutal und detailliert erzählt. Da finde ich, fehlt es am ausgeglichenen Gleichgewicht. Mir fehlen auch klassische Cliffhanger, für die reich, ich Chancen da wären, aber nicht genutzt werden. Lediglich der Schluss lässt mich dann überrascht und neugierig zurück.

Aus meiner Sicht hätten dem Buch lockere 200 Seiten mehr gut getan um viel detaillierter in manchen Abschnitten zu erzählen. 

Alles in allem habe ich mich dennoch unterhalten gefühlt, obwohl mir die Tiefe, die Details und die Cliffhanger gefehlt haben. Ein unterhaltsames Buch aber mit deutlichen Schwächen. Für Band 2 und 3 reicht es leider für mich nicht. Schade. 

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