„Brunnenstrasse“

v. Andrea Sawatzki, das Hörbuch gelesen von der Autorin selbst, erschienen im Hörbuchverlag Hamburg, als Buchvorlage im Piper Verlag

Tolle Aotobiografie, von Fr. Sawatzki selbst gelesen

Eine Kindheit wie keine andere. Eine, die Andrea Sawatzki wie in einem Kurzfilm einfängt: 1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea.

Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.

Eine gute Autobiografie, gelesen von Andrea Sawatzki selbst.gut geschrieben, hervorragend gesprochen und gute Betonung. Das richtige Hörbuch für viele Gelegenheiten. Toll.

„Klufti‘s neunter Fall“

von Volker Klüpfel &Michel Kobr, erschienen im knaur TB Verlag

Ein klassischer „Klufti“

Auch nach neun Fällen wird es mir mir Kriminalkommissar Kluftinger nicht langweilig, wenngleich mir der Krimi doch recht lang mit fast 500 Seiten, scheint. Auch sein, gezwungenermaßen „guter Freund Dr.Langhammer“ kommt dieses Mal im Verhältnis relativ spärlich weg.

Für mich war es dennoch wieder ein guter Kluftinger. Viele Charaktere, viele aus dem Sog. Oberland, also „maulfaul“, (DIE NICHT ALLZUVIEL SRECHEN). Auf seine ganz persönliche Art und Weise löst er gleich zwei Kriminalfälle, wobei einer bereits 1936 geschehen ist. Die bereis lieb gewonnenen und bekannten Protagonisten, sind sehr gut heraus gearbeitet mit allen Macken und Kanten. Einfach geschrieben, gute Unterhatung, nur etwas lang.

„Miss Merkel“ Mord in der Uckermark

v. David Safier, erschienen im Kindler Verag

Eine Chancen vertan

Es reicht eben nicht nur „Safier“ zu heissen, die Fr.Dr. Merkel in ihrem wohlverdienten Ruhestand zu stören oder sich einfach auf das “miese Karma“ zu verlassen. ich habe das Buch ab der Hälfte abgebrochen, da es für mich weder ein guter Roman noch ein humorvolles Werk ist. Die zwei guten Dinge im Buch sind für mich der Namen des Mopses, sowie der Spitzname ihres Mannes.

Etwas wenig für einen guten Roman.

„Mord zur Apfelblüte“

Von Daniel E. Palu, erschienen im Emons Verlag

Gelungener zweiter Teil

Zur Geschichte:

Im sogenannten Alten Land liegt etwas in der Luft: Die Berlottis werden zu Schlossbewohnern wider Willen, Mamma Carmela versucht mit übersinnlichen Methoden, ihren Sohn zu verkuppeln, und als wäre das nicht genug, bekommt es Kommissar Berlotti auch noch mit einer seltsam verstümmelten Leiche zu tun – ausgerechnet während der Obstblüte. Die Spur führt einmal quer durch die Republik und wieder zurück ins Alte Land, wo Berlotti über Leben und Tod entscheiden muss.( Quelle: http://www.hugendubel.de)

Es ist ein klassischer Krimi. Er hat aus meiner Sicht genau die richtige Länge. Wir erfahren nun mehr aus der Familiengeschichte der Berlottis, allen Voran von seinen Eltern sowie Kommissar Berlottis Privatleben. Berlotti verfügt über eine sehr charmante Art und vieles kann ich ihm einfach nicht übel nehmen.

Das Katz-und-Maus-Spiel kann beginnen, kurz nachdem eine übel zugerichtete Leiche entdeckt wird. Einige Protagonisten gehören diesmal zum sehr gute Plot, der mich jederzeit gut unterhielt. Die Charactere sind wieder sehr ehrlich dargestellt und habe in der Tat einen reellen Bezug, der mir bis dato nicht bekannt war. umso mehr war ich hier und da etwas geschockt/überrascht. Nichts desto Trotz bleib für mich der erste Teil der wohl bessere, was wiederum nur subjektiv wirkt.

Für mich war es ein unterhaltsamer, regionaler Krimi, dessen Ausgang ich so nicht habe kommen sehen.

Alles in allem ein guter, unterhaltsamer Krimi aus dem ““altenLand“, der es Wert ist gelesen zu werden. es ist nicht unbedingt von Nöten beide gelesen zuhaben, aber es ist vom Verständnis wesentlich eifacher.

„Das Gold der Fugger“

Von Peter Dempf, erschienen im Bastei Lübbe Verlag

Ein unterhalsamer Roman

Zur Gesichte: 

Wir schreiben das Jahr 1516. Agnes‘ Vater war lange Zeit als Fuhrwerker in den Diensten der Fugger. Eines Tages aber wird ihm vorgeworfen, Gold gestohlen zu haben. Nicht zuletzt, weil der junger Patriziersohn, Georg,  ihn beschuldigt, reichen den Gerichtsherren drei Münzen als Beweis und als Grund, ihn hinzurichten. Agnes ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt und schwört herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Heimlich schließt sie sich einem Fuggertross an und macht sich unter Lebensgefahr auf den Weg von Augsburg nach Prag …

Puh, ebenso viel Elend und Widerlichkeiten wie Agnes erlebt sind mehr als heftig.

Der Roman ist frei erfunden, jedoch recht gut und kurzweilig als auch spannend geschrieben. Da scheint es so, als wäre Agnes eine Katze mit 7 Leben.und so beginnt das Katz-und-Maus-Spiel um Agnes zumal Frauen zur damaligen Zeit mehr oder weniger wie „Freiwild“ behandelt wurden.

Das Buch umfasst knapp 400 Seiten und unterhält mich wirklich gut. Ingesamt sin die Charactere sehr stark beschrieben und trotz meiner, sich änderten Vermutungen, bleibt bis zum Schluss offen, Wer denn nun eigentlich der Tater/ die Täter und Opfer sind. Für mich bleibt einzig und allein Agnes, als einziges Opfer zurück.

Schweres Frauenschicksal im Mittelalter. Eine durchaus unterhaltsame Geschichte.

“Gezeitenmord“

Von Dennis Jürgnsen, erschienen im Kiepenheuer & WitschVerlag, aus dem Dänischen übersetzt vob Ulrich Sonnenberg

Vielen Dank an Netgalley und den Kiepenheuer & Witsch Verlag für das Rezensionscemplar.

Guter Krimi

Lykke Teitd und Kommissar Rudolf Lehmenn, genannt Rudi ermitteln in einen Mordfall, der genau auf der Grenze Deutschland/Dänemark geschieht.

Zur Sache:
Bei einem Spaziergang im Watt machen der Lehrer Lasse und sein elfjähriger Schüler Villads im dichten Nebel einen grausamen Fund: Im festen Sand des Meeresgrundes steckt die Leiche eines Mannes. 
Es ist Lykke Teits erster eigener Fall – endlich darf sie die Ermittlungen in einem Mordfall leiten. Dass sie den Toten kannte und er sich verfolgt fühlte, verschweigt sie. Da die Leiche im Watt auf der Grenze zwischen Dänemark und Deutschland gefunden wurde, wird ihr Rudi Lehmann aus Flensburg zur Seite gestellt. Die beiden sehr ungleichen Ermittler verstehen sich auf Anhieb. Ihre Untersuchungen konzentrieren sich auf das kleine Dorf Melum, in dem jeder jeden kennt. Lykke und Rudi ermitteln nicht nur in diesem Mordfall: Villads ist seit dem Fund der Leiche spurlos verschwunden. Es ist nicht das erste vermisste Kind im Dorf. Wer weiß was? Und konnte sich Villads wie sein Lehrer vor der einsetzenden Flut an Land retten?
Die neue Reihe um die beiden sympathischen Ermittlerfiguren.

Für mich ein durchaus erwähnenswertes Buch. Der Schreibstil ist so, wie er mir gefällt, die Charaktere sind ehrlich und glaubhaft dargestellt und das Cover ist gut gewählt. Alles in Allem ein rundum guter Krimi.

„Thirteen“

Von Steve Cavanagh, erschienen im Goldman Verlag, überetzt von Jörn Ingwersen

Endlich mal ein guter Thriller mit kleinen Abstrichen

Endlich mal ein Thriller nach meinem Geschmack, wenngleich ich etwas abziehe aufgrund der Tatsache, dass hier und da einfach Morde geschehen, welche weniger oder gar nicht ins Gewicht fallen.

Ich bin mit der Arbeit Sprache und Schreibstil super einverstanden. Die Sprache als auch der Schreibstil sind meine Favoriten. Das Cover hätte ein wenig mehr von Thriller vertragen und weniger Aufkleber wären mehr. (Aber ich glaube dafür kann der Autor nichts). Das war soweit alles zum Cover.

Nun zur Geschichte:

Es ist ein wirklich spektakulärer Mordfall. Doch der Killer steht nicht vor Gericht. Er sitzt in der Jury. Der New Yorker Strafverteidiger Eddie Flynn soll Amerikas prominentesten Mordverdächtigen vor Gericht vertreten: Robert »Bobby« Solomon – jung, attraktiv und der Liebling von ganz Hollywood. Eddies Klienten zählen normalerweise nicht zu den Reichen und Schönen. Aber wenn er von der Unschuld eines Angeklagten überzeugt ist, tut Eddie alles, um ihn freizubekommen. Und er glaubt Bobby, dass dieser nichts mit dem Mord an seiner Frau und deren Liebhaber zu tun hat, obwohl alle Beweise gegen ihn sprechen. Der Fall scheint aussichtslos, bis Eddie erkennt: Der wahre Killer sitzt in der Jury.(Quelle:www.hugendubel.De)

Der Thriller nimmt seinen Lauf spannend geschrieben, toll umgesetzt und er hat die richtige Länge. Mit etwas über 400 Seiten ist er perfekt. toller Thriller soweit; mehr will ich zum Buch nicht sagen. einfach lesen, es lohnt sich!

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„Die Nanny“

Von Gilly MacMillan, erschienen im Blanvalet Verlag, übersetzt aus dem Englischen von sabine Schylaski

Spannung und Thriller, na ja.

Ich habe viel über das Werk gelesen und viel Positives. Der Schreibstil ist leider absolut nich Meins, aber ab der Hälfte habe ich mich mit ihm arrangiert. 

Aber 2/3 des Buches waren für mich nur langweilig, keine Spannung, selbst die Protagonisten waren blass und beinahe schon fade dargestellt.

Dabei ist der Plot, ein wirklich Guter und was hätte man aus der Geschichte nicht Alles machen können.

Zur Geschichte :

Jocelyn kehrt mit ihrer Tochter nach dem Tod ihres Mannes nach England zurück. Ihre Mutter lebt noch dort auf dem Landsitz Lake Hall, Ein Leben lang vertrug sich Jocelyn nicht mit ihrer Mutter sondern vielmehr mit ihrer Nanny Hannah. Bis diese auf seltsame Weise und Übernacht vor vielen Jahren einfach verschwindet. Was passierte damals Nachts? Und ist die Fremde, die eines Tages plötzlich in Lake Hall anklopft wirklich die Nanny Hannah von damals? Fragen über Fragen! 

Inhaltsangabe und Klappentext versprechen Spannung und einen Thriller. Ich finde den Roman nicht so „nervenzerreißend“, wie der rote Aufkleber auf dem Buch behauptet.

Spannend wird es erst die letzten 80 Seiten wieder. Der Schluss war aus meiner Sicht sehr gut.

Das wars auch schon wieder. Danke fürs Lesen meiner Rezension und wie immer, das ist nur meine Meinung.

„Grimmbart“

Der Krimi von Volker Klüpfel ind Micheal Kobr als Hörbuch in der ungekürzten Autorenfassung mit Christian Berkel, eine Osterwold Hörbuch Produktion, Hörbuch Hamburgverlag.

Hervorragend gelesen/ gesprochen von den Autoren selbst

Wieder ein “Kluftinger-Krimi“ (breits Nr.8) der logischerweise im Allgäu spielt.
Das Cover lässt viel Platz für Mutmaßungen/Interpretationen, ist aber durchaus gut gewählt. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und dieses Mal habe ich es als Hörbuch bei bookbeat gehört und allein die Stimmen sind senationell. Ein wahres Vergnügen zuzuhören. Man muss den Kluftinger einfach mögen, vorausgesetzt der Allgäuer Dialekt liegt einem oder man mag ihn eben nicht, was ich mir kaum vorstellen kann.

Herzig, knorrig und manchmal einfach scheinbar mürrisch (aber so ist der Allgäuer nun mal), gesprochen von dem Allgäuer Autorenteam und Christian Berkel noch dazu, dann ist das locker die halbe Miete des Erfolgs.

Das Ganze ist wieder gespickt mit Fettnäpfchen, in die unser Kommissar fleissig tritt, sowie mit Dialogen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Auch der Kriminalfall ist nicht schlecht gewählt, denn dieses Mal spielt das Ganze auf einem verarmten Allgäuer Adelssitz eines Barons mit einem eigenem Märchenwald in Bad Grönenbach und man erfährt einiges über das Allgäu, was auch wirklich jedes Mal gut recherchiert ist.

Für mich zwar nicht der Beste der “Kluftinger-Reihe“, aber er ist unterhaltsam und macht Lust auf Weitere.

„Verschließe jede Tür“

von Riley Sager, erschienen im dtvVerlag, übersetzt aus dem amerikanischen von Christine Blum

Spannender Thriller und einfach gut

Ich hatte diesen Thriller schon länger auf meinem SUB zu liegen und immer wieder nach hintern geschoben. Schade eigentlich, denn der Thriller ist es aus meiner Sicht wert gelesen zu werden.

.Worum gehts:

Jules hat in NewYork einen phantastischen Job ergattert. Sie muss nur ein Appartement hüten. wären dazu nicht auch einige Regeln: Sie darf z.b. keinen Besuch empfangen, muss jede Nacht in diesem Appartement schlafen und darf mit niemanden darüber reden. auch dann nicht, wenn sich gleich in der ersten Nacht mysteriöser Dinge geschehen. Und das alles für 1000 $ / Woche. Da Jules ohnehin wiedermal knapp bei Kasse ist, willigt Sie in den Job ein. Schon kurz darauf merkt sie, dass irgend etwas mit dem Haus, dem durch sie bewohnten Appartement und den anderen Bewohnern etwas nicht stimmt. Nur was? Darauf kommt sie scheinbar zu spät….

Der Thriller hat knapp 400 Seiten, genau die richtige Länge und er ist gut und wirklich flüssig geschrieben. die Kapitel sind nicht allzu lang, was einem zügigen Lesen sehr entgegen kommt. Zwischendurch dachte ich mir zwar mal kurz “ich breche nun ab“, wenn hier nix passiert, aber der Spannungsbogen wird erst ganz leicht und dann bis zum Bersten gespannt und somit bin ich dran geblieben und so entwickelte sich ein „pageturner“ den ich nicht mehr weglegen konnte. Liebe Leser, einfach dran bleiben es lohnt sich. Ich wollte dann endlich wissen, was sich hinter diesem Haus und seinen Gerüchten verbirgt.

Ich war aber wiedermal auf der falschen Fährte, was mir echt gut gefallen hat. Einige falsche Spuren werden gelegt und lange kam ich überhaupt nicht auf die Idee, was sich hinter alle dem Mysteriösen so verbergen könnte.

Am Ende war ich ob des Verlaufs echt etwas „schockiert“ aber es gehr dann dem Ende wirklich rasant entgegen.

Für alle Thriller-Fans ein absolutes “muss“ und der Thriller ist es wirklich wert gelesen zu werden. Eine absolute Leseempfehlung.