„Herr Rudi“

von Anna Herzig, erschienen im Voland&Quist Verlag

nicht mein Buch

Zur Geschichte: 

Zwei Tage vor seiner Pensionierung bekommt der Herr Rudi die Diagnose Krebs, er denkt: Okay. Hat’s ihn also auch erwischt. Sein Leben hat der Wiener Gerichtsvollzieher damit verbracht, der Livi hinterherzutrauern, erste und einzige Liebe. Die nach Zitrone-Orangen-Marmelade geschmeckt hat beim Küssen, und für deren Reanimation er sogar sein heißgeliebtes gelbes Curry stehen lassen würde. Aber da hilft alles nicht, die Livi ist tot, und das seit 40 Jahren. Seit 40 Jahren also sitzt ihr dämlicher Geist ihm auf der Schulter. Und jetzt haben wir das Schlamassel: Hexenschuss. Im Hotelzimmer in Salzburg mit einer Badewanne voller Blaubeeren. In der sind Dinge passiert. 

Und eine Pistole liegt da auch noch, auf dem Nachtschrank.

Soweit zum Inhalt gem. Klappentext.

 Ich bin zu diesem Buch wieder einmal durch eine Empfehlung gekommen. Ein wirklich kleines Buch mit gerade mal 100 Seiten. 

Das Cover finde ich unaufgeregt interessant und die Beschreibung der Geschichte lies mich neugierig werden. 

Aber um es vorweg zu nehmen: das Buch ist überhaupt nicht meins. 

Ich konnte mit dem ungewöhnlichen Schreibstil zunächst nichts anfangen, was im Verlauf des Lesens besser wurde, da ich mich darauf eingelassen habe. Warum auch nicht mal etwas „anderes“ lesen?

Der Großteil des Buches sind Dialoge oder gar Selbstgespräche. Kurz und knapp, ohne Schi-Schi. Das finde ich aber nicht mal schlecht, wenn man sich darauf einlässt; es ist dann mal was anderes.

Auch wenn ich die Österreicher schon immer in mein Herz geschlossen habe und ihren Dialekt liebe, hat mich dieses Buch einfach nicht gepackt. Ja, hier und da habe ich geschmunzelt, aber das war es dann auch schon. Ansonsten empfand ich es ein „Dahinplätschern“ der Geschichte und ich hatte mir das ein oder andere Mal überlegt es einfach weg zu legen. Aber bei einer so kurzen Geschichte kannst Du es auch durch lesen, so meine Überlegung.

Mein Fazit: Sorry, aber aus meiner Sicht, hätte ich nichts versäumt, wenn ich diese Geschichte nicht gelesen hätte. Ich kann nicht einmal sagen, woran es liegt. Es gibt einfach Bücher, mit denen komme ich einfach nicht klar und bei „Herr Rudi“ ist dies definitiv der Fall. 

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